Die Zukunft des Repricing – 7 Trends, mit denen Sie (be)rechnen können

Commerce and savings flat illustrationRepricing, d.h. die dynamische Preisbeobachtung und -Anpassung, betrifft mittlerweile den gesamten Online-Handel. Ob Mega-Shop oder kleiner Nischenhändler – wer zukünftig seine Konkurrenz hinter sich lassen möchte, sollte auf den Zug aufspringen. Doch Repricing ist mehr als Preisbildungslimbo – wir stellen 7 Trends vor, die Ihnen zum besten Preis, zur rechten Zeit verhelfen.     

  1. Long Tail als manuelle Vorreiter
    Die Nischenanbieter des Onlinemarkts setzen auf manuelle Auswertung gecrawlter Daten. Im Unterschied dazu bevorzugen größere Shops umfangreichere Lösungen mit automatisierter Preisbeobachtung.
  2. Pricing-Kapazitäten optimieren durch Teil-Automatisierung
    Automatisiertes Repricing zunächst bei beliebten Produkten aus der zweiten Reihe einsetzen, macht Sinn. Die Bestseller werden nach wie vor individuell vom Category Management betreut. So steht die geballte Kraft der Mitarbeiter den wichtigsten Produkten zur Verfügung.
  3. Kein Echtzeit-Crawling
    Zu enge Überprüfungsintervalle können ungewollte Aufmerksamkeit der Konkurrenz wecken und unangenehme Verschleierungsmaßnahmen zur Abwehr hervorrufen. Eine Preisbeobachtung in Echtzeit, die tatsächlich auch den jeweiligen Shop kontrolliert, ist in naher Zukunft nicht zu erwarten.
  4. Internationalisierung als Motor und Bremse zugleich
    Die fortschreitende Internationalisierung des Onlinemarktes macht Repricing zur absoluten Notwendigkeit. Verbesserte Logistik und Währungsschwankungen machen auch Shops mit Sitz im Ausland zu direkten Konkurrenten. Preisbeobachtung über die deutschen Grenzen hinaus ist also notwendig. Fehlende Preistranzparenz im Ausland und Stolpersteine in Form von kyrillischen oder chinesischen Schriftzeichen erschweren jedoch den automatisierten Crawling-Prozess.
  5. Verfügbarkeit und Reputation als entscheidende Variablen
    Wie schon eingangs erwähnt: Repricing ist mehr als wahlloses Preisdumping.
    Die Verfügbarkeit eines Produkts und die Reputation des Shops sind ebenfalls Variablen der Preisbildungsgleichung.
    Die Nachfrage bestimmt den Preis – ist das gewünschte Produkt kaum noch zu haben, ist der Kunde eher bereit, einen höheren Preis zu zahlen.
    Vorsicht ist besser als Nachsicht – hat der Kunde Zweifel an der Qualität des Produkts, wird er geneigt sein, bei einem Händler mit guter Reputation zu kaufen.
  6. Problemfaktor Preis-Cloaking
    Der allgemeine Trend zum Repricing lässt auch ungewünschte Pflänzchen sprießen: Zunehmend wird sog. Preis-Cloaking, also Preis-Verschleierung, betrieben, um das Crawlen von Daten zu erschweren. Dies ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Man riskiert, von Nutzern wegen fehlender Transparenz abgestraft zu werden.
  7. Semantisches Dilemma
    Fehlende semantische Kennzeichnung von Preisen erschwert den Crawlern das Leben. Leider ist das nicht die einzige Auswirkung: Auch Google tut sich mit dieser Art der Verschleierung schwer und bestraft sie postwendend mit einer Herabstufung im Ranking.

Bildquelle: www.fotolia.com / © bloomua

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