Preisschwankungen im Online-Handel – tatsächlich Willkür?

WISO

Quelle: module.zdf.de | Screenshot vom 29.02.2016

In einer der größten Preisanalysen im deutschen Fernsehen hat das ZDF-Verbrauchermagazin WISO zu ermitteln versucht, wie sich Online-Preise eigentlich entwickeln.

Die Analyse-Eckdaten:

  • Mehr als 500.000 Preise
  • 100 Produkte aus den 20 verkaufsstärksten Kategorien
  • Über 1.700 Online-Shops
  • Zeitraum 01.12.-15.12.2015

Das Ergebnis:

Für das Auf und ab der Online-Preise, so berichtet WISO in seiner Ausstrahlung vom 15.02.2016, gibt es keine nachvollziehbaren Faustregeln.

Nichts ist, wie es scheint

Aber es ist auch nicht willkürlich. Auch wenn sich der Eindruck aufdrängen mag, dass sich Produkte scheinbar ohne jeden erkennbaren Grund verteuern oder verbilligen – im Regelfall tun sie es nicht.

Dynamisches Pricing ist im E-Commerce überlebenswichtig. Es ist kein Zufall, dass die weltweit rasante Entwicklung im E-Commerce eine neue Nachfrage  geweckt hat. Die Nachfrage nach automatisierten Lösungen zur Verarbeitung von preisrelevanten Daten, die häufig zeitkritisch sind und von Unternehmen schnell ausgewertet werden müssen, wenn keine Marge verschenkt werden soll.

Dieser Umstand hat weltweit mittlerweile eine Vielzahl hochspezialisierter „Big-Data-Lösungen“ hervorgebracht, die sich mit Preis- und Margenoptimierung beschäftigen.

Drei Faktoren entscheiden über den Erfolg

Im E-Commerce bestimmen insbesondere drei Faktoren den Erfolg – Preis, Reputation und Verfügbarkeit (Voraussetzung: gleiche Sichtbarkeit!):

  • Zu welchen Preisen verkauft die Konkurrenz
  • Wie schnell ist die Ware verfügbar?
  • Wie ist die Reputation des Händlers?

Warum WISO irrt

Die WISO-Studie macht mit ihrer Hinterfragung des Online-Pricings einen gekonnten Aufschlag und leitet auch richtige und praktikable Tipps für den Verbraucher ab. Hinsichtlich Ihrer Kernaussage klammert sie jedoch relevante Preisfaktoren aus und lässt damit zumindest einige Fragezeichen offen:

  • Relevante Preisfaktoren wie die Warenverfügbarkeit oder die Reputation wurden offenkundig nicht berücksichtigt.
  • Die Erläuterung der genauen Methodik der Untersuchung wird nicht ausreichend erläutert (Stichworte: IP-Adressen, Differenzierung nach Endgeräten) und nährt Zweifel an der Validität der Ergebnisse.
  • Der sehr knappe Zeitrahmen reicht nicht aus, um verlässliche Aussagen zu wiedererkennbaren Mustern von Preisschwankungen zu treffen.

Das können Sie lernen

Viele Händler nutzen bereits dynamisches Pricing. Wer das bislang noch nicht tut, sollte es schnellstens implementieren. Hierzu gibt es spezielle und individuelle Workshops, z. B. bei preismonitoring.de.

Dort erfahren Sie, wie man an die erfolgsentscheidenden Daten (Preis, Reputation und Verfügbarkeit)  herankommt, valide Muster erkennen kann, seine Sichtbarkeit erhöht und aus dem geschickten Zusammenspiel eine Strategie ableitet. Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte hier.

 

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