Pricing, Reputation und Verfügbarkeit

Für das Weihnachtsgeschäft 2011 rechnen die CEG Creditreform Consumer GmbH und der Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) damit, dass 35 Millionen Deutsche online einkaufen werden. Rein rechnerisch sollen dabei zwischen 288 Euro und 466 Euro pro Verbraucher ausgegeben werden. Bleibt die Frage, wo die Kunden ihr Geld ausgeben?

Sechs Faktoren sind entscheidend für den Kauf:

  • Reputation (positive Kundenstimmen)
  • Verfügbarkeit (kurzfristige Lieferfähigkeit)
  • Sortimentstiefe (gut sortiert statt Abverkauf von Palettenware)
  • Sichtbarkeit (ist der Shop zu finden)
  • Usability (finde ich den Weg zur Kasse)
  • Pricing (was kostet es mich)

Dem Pricing kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn es kann schlecht entwickelte Faktoren ausgleichen. Und auch andersherum wirkt Pricing: wer den gewünschten Artikel verfügbar hat und eine gute Reputation genießt, der darf auch gerne ein paar Euro mehr verlangen. Amazon oder Alternate nutzen diesen Mechanismus sehr gerne – und das zu Recht.

Was bleibt? Webshops müssen die sechs Faktoren strategisch angehen: um Reputation zu bekommen, braucht es guter Prozesse – die müssen etabliert werden. Auch der „Social“-Gedanke spielt eine Rolle, Reputation im Sinne einer positiven Empfehlung lässt sich auf vielerlei Art generieren. Die Lieferanten müssen in die Pflicht genommen werden und dass Produktmanagement muss mitspielen. Die Shopdesigner müssen im Spannungsfeld von 5″ Mobile Displays und 24″ Desktop-Monitoren das Beste aus dem Shop herausholen – keine leichte und sicherlich keine günstige Aufgabe.

Ausblick? Rosig! Der gewaltige Druck im System ist eine Chance für diejenigen, die gewillt sind die richtigen Dinge zu tun. Wer investiert, erforscht und beweglich bleibt, wird langfristig zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen.

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Dynamisches Pricing – Vortrag in Berlin am 28.10.

Andreas Ditze referiert am 28.10.2011 um 14 Uhr in Berlin auf dem 3. Europäischen Online-Handelskongress zum Thema „Preisfindung im Internetzeitalter – wie Realtime-Pricing Ihren Umsatz steigert“. Wettbewerbsbeobachtung und automatische Preisbildung gewinnen zunehmend an Bedeutung für Online-Shop-Betreiber.  In seinem Referat skizziert Andreas Ditze wie der TriPuls Price Observer (TPO) E-Tailer bei dynamischen Preisbildungsprozessen unterstützen kann.

Die Wettbewerber online automatisch beobachten und das eigene Pricing professionalisieren sind lohnenswerte Schritte in Richtung einer gesteigerten Profitabilität. Zusätzlicher Nebeneffekt: Das Produktmanagement kann sich Dank automatisierter Preisbeobachtung wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Programm des 3. Europäischen Online-Handelskongress

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MSH bringt Webpreise in die Filialen

„Wir wollen unsere Marken Media Markt und Saturn wieder richtig sexy machen“, versprach Media-Saturn-Chef Rolf Hagemann vor einigen Tagen.

Sein Plan: Das Online-Shopsortiment von 2.500 Artikeln soll zu Online-Preisen auch im Laden erhältlich sein. Mit der Umsetzung geht eine Umstrukturierung einher, rund 3.000 Stellen stehen zur Disposition. Auch so mancher Lieferant wird sich auf harte Verhandlungen einstellen müssen.

Mehr zum Preiskampf der MSH lesen Sie unter
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,8315573,00.html

 

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Neue Regeln im Google Merchant Center

Am 22.9. verändert Google mal wieder die Regeln. Betroffen sind die Betreiber von Webshops, die Produktdaten direkt an Google übermitteln. Alle Neuerungen auf einen Blick:

  • Die Lieferverfügbarkeit muss angegeben werden
  • Alle Produkte müssen in eine von Google vorgegebene Produktkategorie einsortiert sein
  • Zu jedem Produkt muss mindestens ein Bild angegeben werden

Google will die neuen Regeln hart durchsetzen. Wer sich nicht daran hält, dessen Produkte werden im Suchindex gesperrt.

Mehr dazu im offiziellen Google Händler Blog auf
http://googlehaendlerblog.blogspot.com/2011/07/fur-merchant-center-nutzer-wichtige.html

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Amazon bepreist Buch für $23.698.655,93

Automatisches Pricing außer Rand und BandPeter Lawrence rieb sich verwundert die Augen, als der Autor sein Buch „The Making of a Fly“ im April auf Amazon.com sah.

Der Versandhändler wollte das Fachbuch für etwa $5.000 verkaufen. Und als sei dies nicht genug, erhöhte sich der Preis in den nächsten Tagen schrittweise auf über $23.000.000. Was war geschehen?

Ein Buchhändler hatte sein Pricing statisch an Amazon gekoppelt. Sprich: Wenn Amazon $10 für ein Buch wollte, verlangte er $9,98. Der Plan funktionierte gut, bis ein weiterer Player auftauchte.

Die vollständige Story finden Sie im Web bei www.michaeleisen.org/blog/?p=358

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