Veranstaltungshinweis: Treffpunkt E-Commerce in Hamburg

Treffpunkt E-Commerce in Hamburg

© Händlerbund

Am 10. Februar 2015 um 19 Uhr findet die vom Händlerbund initiierte Veranstaltungsreihe Treffpunkt E-Commerce in der Hansestadt Hamburg statt.

Die Networking-Eventreihe richtet sich an Online-Händler und E-Commerce-Dienstleister, um sich in entspannter Atmosphäre zu vernetzen und auszutauschen. Die Veranstaltung wird im Betahaus, Eifflerstraße 43 in Hamburg stattfinden. Eröffnet wird der Abend von Marcus Greven, Director Sales Networking & Strategic Partnerships bei Klarna, mit der Keynote „Trends und Entwicklungen im Mobile Commerce“.

Darauf folgt das sogenannte Speed-Networking, bei dem sich Interessierte in Speed-Date-Manier kennenlernen können, um dann später Gelegenheit zum Austausch über relevante Entwicklungen in der E-Commerce-Branche und zum Netzwerken zu bekommen. Für interessante Gespräche stehen neben Partnern & Sponsoren auch Mitarbeiter des Händlerbundes zur Verfügung.

Tickets erhalten Online-Händler für 15€ (inkl. MwSt.), E-Commerce-Dienstleister für 50€ inkl. (MwSt.). Frühbucher können sich diese allerdings noch bis zum 31. Dezember 2014 für jeweils 10 bzw. 35€ (inkl. MwSt.) sichern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.treffpunkt-ecommerce.de/.

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Dynamic Pricing im E-Commerce

Der Preis ist die wichtigste Variable in der Ökonomie. Umso wichtiger ist es, dass Händler die Preisfindung dynamisieren und Hersteller diesen Prozess im Blick behalten.

In dem Webinar „Erfolgreiches Pricing im E-Commerce“ spricht Andreas W. Ditze, Geschäftsführer der tripuls GmbH und CEO beim Pricing-Dienst www.preismonitoring.de, über strategische Ansätze und operative Tipps bei der Umsetzung einer E-Commerce Dynamic Price Strategy.

Das Webinar entstand in Zusammenarbeit mit der Händlerbund Akademie.

Rückblick auf die Pricing-Konferenz der Internet World 2013

Am 19.3.2013 stand das Thema Online-Pricing auf der Internet World 2013 auf dem Programm.  Die Pricing-Experten von www.preismonitoring.de haben an der Konferenz teilgenommen – und die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

„Der Preis ist heiß – so stärkt die richtige Preispolitik Marke & Handel“
von Marcus Diekmann von Die Shopmacher:

  • Es geht nicht darum, immer den günstigsten Preis im eigenen Shop zu bringen
  • Differenzierte Preise sind möglich, z.B. über Themenshops und Portale
  • Es wird eine große Marktbereinigung im Online-Handel geben, es gibt zu viel Angebot
  • Hersteller werden vermehrt auf eigenen e-Commerce setzen

„Der Preis ist nicht heiß – Best Practice: Online-Strategie gegen Preishaie“
von Thomas Gottheil, Zippo GmbH:

  • Protect your Brand – notfalls auch AdWords auf die eigene Marke schalten
  • Der Hersteller setzt auf einen Online Flagship Shop, der ausschließlich zum UVP verkauft
  • Es geht nicht um Umsatz, sondern um Image
  • Zippo sagt seinen Händlern: „wir haben eine Conversion von 3%, d.h. 97% der Besucher informieren sich zwar online, kaufen aber letztlich nicht hier“
  • Zippo hat „Ropo-Kunden“: Research online, Purchase offline

Der Vortrag „Online Pricingstrategien – Worauf kommt es an“ von Dr. Gunnar Clausen fand leider nicht statt.

Einig waren sich beide Referenten in der Beurteilung der Strategie von Amazon. „Amazon ist die kalte Umarmung des Todes“, brachten es die Vortragenden auf den Punkt. „Was gut läuft, macht Amazon selber. Der Rest wird durch niedrige Deckungsbeiträge plattgemacht“. In der folgenden Diskussion mit etwa 150 Marketers und Shopmanagern kam einmal mehr zum Ausdruck, dass sich der Online-Handel bessere Möglichkeiten für ein dynamisches Pricing wünscht. Die komplette Prozesskette – angefangen vom eigenen Pricing bis hin zur Wettbewerbsbeobachtung – sei noch viel zu wenig optimiert. Der Bedarf an massentauglichen Pricingtools ist hoch, das Angebot bisher jedoch noch recht klein.

Als eines der wenigen deutschen Unternehmen bietet die tripuls gmbh einen Datenservice für dynamisches Pricing und automatische Wettbewerbsbeobachtung an.

Adidas schockt die eCommerce-Welt

Adidas hat als erster Hersteller in Deutschland die Reißleine gezogen – man wird künftig keinen Händler mehr beliefern, der Adidas-Waren auf amazon und/oder eBay verkauft.

Und warum das Ganze? Vordergründig lautet der Kommentar, die eigenen Produkte könnten nicht adäquat auf diesen Handelsplattformen in Szene gesetzt werden.

Na ja, Nachtigall ick hör Dir trapsen ….

Vielleicht ist es ja doch eher so: Weil der Sportartikelhersteller die Erfahrung gemacht hat, dass insbesondere diese beiden Handelsplattformen die Preise kaputt machen respektive eine Preisdisziplin seitens der Händler erheblich erschweren, frei nach dem Motto: „Der und der bietet es schon seit Wochen zum niedrigeren Preis auf www.amazon.de bzw. www.ebay.de an …“ Na ja, das Übliche, kennen Sie ja sicher alle bestens aus Ihrem Tagesgeschäft.

Zum allerersten Mal kommt ein Hersteller aus der Deckung und sagt ganz einfach: wenn Du auf diesen beiden Märkten verkaufst, erhältst Du keine Ware mehr von uns liebster Händler.

Ganz schlicht und ergreifend, ergreifend einfach.

Denn bislang haben sehr viele Hersteller genau vor diesem Schritt Angst gehabt bzw. wollten einfach keine juristischen Auseinandersetzungen riskieren, die dann eventuell negativ auf die eigenen Marken zurückschlagen könnten.

Darauf pfeift Adidas mal ganz gepflegt und setzt ein sehr positives Zeichen. Denn der Hersteller sollte doch am längeren Hebel sitzen wenn die Händler permament dessen Preispolitik unterlaufen für den vermeintlich schnellen Euro.

Die eine oder andere Klage gegen dieses Vorgehen wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, aber wenn am Ende nicht nur die beteiligten Juristen einen pekuniären Gewinn davontragen sollen, will das gut überlegt sein.

Man muss den Herzogenaurachern zu diesem mutigen Schritt einfach gratulieren!